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DAS EHRENAMT

 "Das Gute welches du anderen tust, tust du immer an dir selbst." Leo Tolstoi


Im Vogtlandkreis engagieren sich rund 6100 Menschen in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl in Blaulichtorganisationen. Dabei ist das Ehrenamt so facettenreich wie das Leben. Ob in der Wasserwacht, im Technischen Hilfswerk oder bei der Feuerwehr – das Ehrenamt bereichert das Zusammenleben unserer Gesellschaft und bietet für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen Hilfe und Unterstützung.

Und damit jeder seine eigene Geschichte im Ehrenamt schreiben kann, liefert die Website hilfreiche Informationen und Tipps zu den zahlreichen Möglichkeiten, sich selbst zu engagieren.

Warum ist das Ehrenamt so wichtig? Dazu erklären Augenzeugen wahre Begebenheiten..

...in der Nacht evakuiert...

Frieda, 73, Rentnerin

"Ich kann mich noch gut an den Bombenfund im Jahr 2019 in Plauen erinnern. Es war Donnerstag der 13. Juni, am späten Nachmittag. Im Waldgebiet um Zwoschwitz wurde bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das Pflegeheim in dem ich lebe, musste evakuiert werden. Wir waren alle so aufgeregt."

"Kurz nach 19:00 Uhr begann alles. Viele junge Leute vom Rettungsdienst haben uns unterstützt und in die Festhalle gebracht. Stellen Sie sich das einmal vor, da wurde in kürzester Zeit eine Notunterkunft eingerichtet. So etwas kannte ich nur aus meiner frühen Kindheit. Was diese Frauen und Männer geleistet haben, beeindruckte alle in dieser Unterkunft zutiefst. Zum Glück konnten wir dann doch noch in der selben Nacht wieder in unsere Einrichtung zurück."

Möchtest auch DU in Zukunft Hilfe leisten?

 

...überschwemmt...

Christian, 50, Monteur

„Ohne die Freiwillige Feuerwehr geht nix!  Ich bin in Oelsnitz aufgewachsen und zur Schule gegangen. Mit der Elster haben wir in den vergangenen Jahren schon das eine oder andere Hochwasser miterlebt, aber von den Ereignissen am 24. und 25. Mai 2019 werde ich noch meinen Enkelkindern berichten."

"So habe ich diesen Fluss noch nicht erlebt. Wir hatten Glück, es war nur der Keller betroffen. Bei meinem Nachbar sah es schon anders aus. Überall Wasser und Schlamm. Natürlich haben wir mitgeholfen zu retten was zu retten ist, aber Sie glauben nicht wie schnell das Wasser stieg. Ich bin noch heute dankbar das die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrfrauen und -männer uns in diesen schweren Stunden zur Seite standen."

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...und es gibt sie doch...

Lena, 21, Studentin

"In den Semesterferien möchte ich einfach nur mit meiner Clique chillen. Sommer, Sonne und eine schöne Zeit mit Freunden. Als wir diesen Sommer mal wieder zum See wollten, wurden wir Zeugen eines schweren Autounfalls. Der laute Knall ging mir durch Mark und Bein. Es kam aus Richtung der Bundesstraße. Ein Auto war von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer war noch ansprechbar, blutete aber an Hand und Kopf."

"Plötzlich rief eine Stimme: "He du, steig ein und sprich mit dem Fahrer!" Ohne zu zögern, stieg ich über die Hintertür des Unfallwagens zu dem Verletzten. Ich bekomme noch jetzt Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke. Das besonne Reagieren der Ersthelferin hat mich sehr beeindruckt. Sie wusste sofort was zu tun war: Sanikasten, Druckverband und Anweisungen an mich, ich solle mit dem Verletzten bis zum Eintreffen des Notarztes reden."

"Als die Feuerwehr und der Rettungsdienst eintraf, unterhielt sich die Ersthelferin mit den Rettungskräften, offensichtlich kannten sie sich. Als ich aus Neugier fragte, woher sie ihr Wissen habe, antwortete sie:" "Ich bin ehrenamtlicher Helfer im Sanitätszug des Katastrophenschutzes. Hast du Interesse? "

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... verirrt im Schneegestöber...

Till, 42, Lehrer

"An einem herrlichen Dezembertag beschloss eine Gruppe älterer Herren, ihr jährliches Klausurtreffen als Wanderung rund um den Hüttenbach abzuhalten. Ein plötzlicher Wettersturz brachte an diesem Tage mehr Neuschnee als gewohnt. So kam es wie es kommen musste, auf dem Rückweg verirrten sich die ortsfremden Wanderer. Als ich mit Timur, meinem Hund, an der Einsatzleitung ankam waren bereits mehrere Trupps aufgestiegen, um die Verirrten zu suchen. Vom Hüttenbach aus, liefen wir mit den Hunden in die pechschwarze Nacht hinein. Nach reichlich einer Stunde konnten wir verschneite Spuren ausmachen. Dort reagierte mein Hund nun tatsächlich anders, er war kaum zu halten und führte uns abseits der Wege, rannte plötzlich auf dem Kammweg zur alten Jagdhütte davon und begann zu bellen. Innerhalb der nächsten zwanzig Minuten konnten alle Wanderer, auch wenn stark unterkühlt und Dank Timurs Nase, gesund in die Hände Ihrer Angehörigen übergeben werden." 

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